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Erzgebirge 17. bis 24.06.2006 – 2700 km (zweiter Teil)

Donnerstag:

Karlsbad – große Vergangenheit, vielleicht auch wieder gute Zukunft.
Anfahrt als Rundfahrt durch Nordtschechien. Schon bald tauchte der erste Rollsplitt auf. Für einige ein zunehmendes Problem, da nicht immer klar zu unterscheiden war, ob die Straße nur aufgeraut ist oder ob Rollsplitt darauf liegt. Gelegentlich auch wieder gute Stücke.
Pause mit Bummel durch die Touristenzone. Bestaunen der k. und k. Architektur, die in weiten Teilen wieder restauriert ist. Besichtigung der Bäderanlage und für einige obligatorisch: Karlsbader Oblaten. Insgesamt ein gelungener Tag.
9:30 bis 18:00 / km 265
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Freitag:

Kleinere Gruppe, einige wollen relaxen.
Ziel: Schloss Augustusburg mit dem tollen Motorrad-Oldtimer-Museum. Schöne Schlossanlage mit hochinteressanten Ausstellungsobjekten. Eine Supersammlung, die in wesentlichen Teilen durch die Firma MZ ermöglicht wurde. Am Nachmittag über Umwege nach Seiffen, der Ort im Erzgebirge mit der typischen einheimischen Kunst (Schnitzereien, Nussknacker, Weihnachtspyramiden, etc.). Nach einer Kaffeepause und Kurzbesichtigung der angebotenen Artikel Start zur Rückreise nach Bärenstein.
9:30 bis 17:30 / km 270
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Samstag:

Frühstück um 7:00 Uhr; Start geplant 8:00 Uhr, tatsächlich: 7:45!
Alle wollen um 17:00 Uhr zu Hause sein (Deutschland spielt im Viertelfinale gegen Schweden). Die Fahrt geht über Land- und Rumpelstraßen nach Döbeln und dort auch die Autobahn. Über Leipzig, Magdeburg, Hannover führt der Weg zurück nach Hamburg.
Eine problemlose Rückfahrt und alle sind pünktlich zum WM-Spiel zu Hause.

Die Abende:

Nach einem jeweils guten und ausreichenden Abendessen (Halbpension), das wir uns immer in gemeinsamer Runde schmecken ließen, wurde die nächste Tagestour geplant und/oder in kleineren Gruppen noch etwas unternommen.
So war noch etwas Bewegung zu Fuß, zum Beispiel in die Felder oder (was vielen lieber war) hinüber nach Tschechien, angesagt. Bärenstein wird von dem tschechischen Ort Weipen nur durch einen kleinen Bach getrennt. Darüber führt seit Anfang der 90er Jahre eine Brücke und es ist ein Grenzübergang eingerichtet. Der Wechselkurs des Euros führt dazu, dass wir uns noch eine Halbe original Pilsener gönnen konnten und dafür nur 1,04 Euro zu zahlen hatten. Außerdem haben unmittelbar hinter dem Grenzübergang asiatische Händler (Straßen-)Läden eingerichtet, in welchen Sie die tollsten Dinge zu supergünstigen Preisen anboten (vermutlich Raubkopien). Zum Ansehen und Stöbern ganz interessant.
Aufgrund des schönen Wetters konnte man den Tag auch vor dem Hotel in einer gemütlichen Ecke ausklingen lassen (hin und wieder war auch Fußball angesagt – die WM!).
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Fazit:

Eine schöne Woche, schöne Touren, eine Unterkunft ohne Makel, eine nette Gruppe und nur wenige kritische Punkte. Dazu zählten vor allem viele Straßen, die als solche kaum zu bezeichnen waren. Schlagloch an Schlagloch, eine geflickte Stelle neben der anderen, die einem manchmal das Gefühl vermittelten, über ein Waschbrett zu fahren.

Harald R.

Lerneffekt:
Die wichtigsten Verkehrszeichen im Erzgebirge sind:
Schild